Dienstag, 30. Juli 2013
Deo
Sonntag, 23. Dezember 2012
Millionenpfand
Bei dieser Abrechnung wird dann auch immer ein Beleg über die angenommenen Pfandflaschen eingereicht. Dieser zeigt, wie viel Pfand während seiner Schicht verbucht wurde.
Der Kollege hat aber anstatt den Tagesbon auszudrucken einen Bon über eine wesentlich größere Summe gedruckt. Wir vermuten, dass es der Abschluss für das ganze Jahr war. Jedenfalls hatte er darauf eine angenommene Menge von ca. 12 Millionen Pfandflaschen. Da wurde selbst er stutzig.
"Also ich glaub nicht dass ich heute so viel angenommen habe. Obwohl... könnte eigentlich sein, heute war schon viel los."
Manchmal geht die tatsächliche Arbeitsleistung doch mit der eigenen Einschätzung auseinander ;)
Dienstag, 4. Dezember 2012
Beschwerde
Frau F. steht also an meiner Kasse und beugt sich geheimnisvoll zu mir runter, als wollte sie mir etwas zuflüstern. Ich beuge mich vor und frage, ob alles ok sei.
"Der junge Mann der hier neu ist, der ist wirklich unmöglich."
Da kurz zuvor ein neuer Azubi an meiner Kasse war um mir einen Preis zu nennen und er der einzige "junge" Mann im Laden war ging ich davon aus dass sie ihn meinte."
- "Aber warum das Frau F.? Mir erscheint er immer sehr freundlich und zuvorkommend."
"Nein, nicht der. Der Große mit den dunklen Haaren. Der ist unmöglich."
Langsam wurde mir klar wen sie meinte. Als ich seinen Namen nannte bestätigte sich mein Verdacht.
- "Inwiefern ist Herr XY unmöglich?"
"Naja die Art wie er mit den Kunden spricht. Lässt immer blöde Kommentare ab. Und er behandelt auch die anderen Mitarbeiter schlecht und das vor den Kunden. Das geht wirklich gar nicht."
- "Er ist wirklich etwas eigen, aber so habe ich das bisher nicht aufgefasst. Aber ich gebe das natürlich weiter."
"Ja aber bitte anonym. Sagen Sie einfach er kommt nicht so gut an."
Das schien aber noch untertrieben zu sein. Frau F. war wirklich aufgebracht. Und ich kann sie auch verstehen. Er ist schwierig und wirklich eigen. Ich komme mit ihm klar, aber das tut eben nicht jeder. Trotz allem ist und bleibt er der stellvertretende Marktleiter. Ich bin nicht in der Position ihn darauf anzusprechen. Und beim eigentlich Chef "petzen" möchte ich auch nicht. Andererseits ist es das Anliegen einer Kundin dass ich versprochen habe weiterzugeben. Wie gehe ich also damit um? Ich habe einen vertrauten Kollegen darauf angesprochen. Der wunderte sich total und meinte, dass es die erste Beschwerde über Herrn XY sei die er mitbekommt. Aber besser macht es das auch nicht. Ich glaube viele Kunden sagen einfach nichts oder halten es dann doch für zu unwichtig, um deshalb den Chef aufzusuchen. Letztlich ist es ja doch nur der Supermarkt in dem man seine Einkäufe erledigt und zu dem man sonst keinen Bezug hat. Wahrscheinlich werde ich meinen Chef darauf ansprechen. Ich werde die Beschwerde einer Kundin einfach ohne Wertung weitergeben. Denn wahrscheinlich wird das für Herrn XY sowieso keine Konsequenzen haben.
Freitag, 2. November 2012
Obst und Gemüse
Das eigentlich witzige daran ist, dass jeder neue Kollege (außer der mit der Zitrone) diese Unwissenheit nicht zugeben will. Deshalb fragt kaum jemand was der jeweilige Artikel ist sondern welche PLU-Nummer er dafür eintippen muss. Und meint dass es so niemand merken würde. Dabei lässt sich die Nummer ja leicht ermitteln wenn man denn weiß was man da in der Hand hält.
Ich gebe zu: ich habe es genauso gemacht. An einem meiner ersten Tage hielt ich plötzlich eine rot, bräunliche Knolle in der Hand. Nie gesehen. Wollte ich natürlich nicht zugeben. Und ich hielt mich für wahnsinnig clever als ich die Kollegin antippte und lässig fragte, auf welche PLU-Nummer ich diese Ware denn eintippen müsse. Damals dachte ich es hätte keiner mitbekommen. Aber genauso wie ich jetzt über "die Neuen" schmunzele haben es wohl damals auch meine Kollegen getan. Aber immerhin - Zitronen habe ich auf Anhieb erkannt ;)
Ich sollte das wohl noch auflösen: meine Knolle war frische rote Beete :)
Freitag, 26. Oktober 2012
Kartenzahlung
Mittwoch, 8. August 2012
Privatsphäre
Dienstag, 7. August 2012
Storno bitte!
Mittwoch, 1. August 2012
Der Testkauf
Sonntag, 29. Juli 2012
Kreislaufprobleme
Montag, 2. Juli 2012
Clerasil
Mal wieder was von den lieben Kollegen.
Seit Kurzem haben wir einen neuen stellvertretenden Marktleiter in der Filiale. Viele hatten die Sorge dass er, im Gegensatz zu dem eher lockeren Marktleiter, sehr streng oder einfach unsympathisch sein würde. Das Gegenteil war der Fall, eigentlich muss man sagen: er ist fast zu locker. Es gibt kaum etwas das ihn nicht zu einem Spruch provoziert, nichts was er unkommentiert lässt. Die meisten verstehen sich trotzdem gut mit ihm und ich konnte mit seiner Art bisher auch gut umgehen, bis ich folgende Geschichte von einer Kollegin hörte:
Diese Kollegin hatte eines Tages einen etwas auffälligen Pickel am Kinn, der auch als sie an der Kasse saß gut sichtbar war. Macht aber ja nichts, es schränkt sie ja in der Arbeit nicht ein. Der stellvertrende Marktleiter ließ aber die Gelegenheit nicht aus, sie vor den Kunden und Kollegen bloßzustellen und rief ihr gut hörbar zu: „Da hinten im Gang haben wir Clerasil!“
Fand ich persönlich unter der Gürtellinie und nicht in Ordnung. Aber mit solchen Kollegen muss man, wie auch mit Kunden, einfach umgehen können. Oder man muss lernen damit umgehen zu können.
Mittwoch, 27. Juni 2012
Zweite Kasse bitte!
Damit es nicht heißt ich würde mich nur über Kunden ärgern - es gibt Kollegen die denen in Nichts nachstehen. Die Schicht Samstags ist meiner Meinung nach die stressigste. Besonders der Samstag Nachmittag. Unter den Kollegen weiß man das und sollte versuchen das beste daraus zu machen. An einem dieser Samstage war ich die einzige besetzte Kasse. Das nennt sich bei uns die "erste" Kasse, also die die konstant sitzen bleibt, dann gibt es denjenigen der "zweite Kasse" macht, also sich als zweites hinsetzt und so geht das mit der dritten und der vierten weiter. Bei der vierten ist Schluss, mehr Kassen gibt es bei uns nicht. An eben diesem Samstag war ich die erste Kasse und die Schlange wurde länger und länger, so dass ich also irgendwann nach der zweiten Kasse rufen musste. Es kam aber niemand. Es wurde immer voller und immernoch kein Kollege in Sicht. Ich rief wieder durch, etwas ungeduldiger. Dann endlich, bequemte sich eine Kollegin an die Kasse. Doch anstatt sich zu setzen kam sie nur nach vorne um mich darauf hinzuweisen, dass sie nicht die zweite Kasse sei und dass sich Herr xyz setzen müsste. Zu diesem Zeitpunkt war die Schlange wirklich beunruhigend lang und die Kunden Zurecht genervt. Auch unsere Vorschriften besagen es natürlich, dass man in diesem Fall eine Kasse öffnen muss. Die Kollegin aber beharrte auf ihrer Position als spätere Kasse und nahm den weiten Weg durch den Laden auf sich um mir eben dies mitzuteilen. Ich war zurecht sauer und auch die Kunden lassen diese Stimmung letztlich an mir aus. Während die Kollegin wieder im Laden verschwand. Da sind die meisten Kunden wesentlich erträglicher ;)
Was an der Situation auch nett war: der betreffende Kollege der die "zweite" Kasse besetzen musste hielt sich während meiner Durchsagen vor dem Laden auf um dort die Außenverkäufe aufzuräumen. Er hatte der Kollegin auch Bescheid gesagt... Einfach nur zum kopfschütteln.Samstag, 9. Juni 2012
Toooor!
Freitag, 1. Juni 2012
Fundstück
Sonntag, 27. Mai 2012
198 Euro haben oder nicht haben
Dienstag, 17. April 2012
Pssst!
Mittwoch, 21. März 2012
Die besten verpasse ich immer...
Eine Kollegin rief ihn verwirrt an die Kasse weil sie die Nachfrage von zwei Kunden einfach nicht verstand. Es stellte sich heraus: die beiden waren auf der Suche nach dem Geheimgang! Offenbar waren Sie umzingelt und müssten nun schnell durch den Geheimgang weg, den solle man ihnen zeigen.
Und zudem waren die beiden wohl schon öfter da, das letzte Mal fragten sie einen Kollegen, wo man denn unentdeckt und ungestört im Wald zelten könnte...
Wie der Titel schon sagt: die besten verpasse ich immer! :)
Dienstag, 14. Dezember 2010
Noch mal die Praktikanten :)
Wir haben ziemlich oft ziemlich viele Praktikanten. In unmittelbarer Nähe meiner Filiale liegen drei Schulen und viele Schüler suchen sich dann einfach die nahegelegenste Möglichkeit aus und fangen bei uns an. Einige kommen mal für zwei Wochen oder einen Monat, andere kommen dauerthaft einmal die Woche, oft sogar für ein Jahr. Jedenfalls gibt es bei den Praktikanten solche und solche, ist ja bei allen anderen Mitarbeitern auch so.
Aber was sich letztens ereignete hat sich in windeseile im ganzen Markt verbreitet und bis heute lachen die Kollegen darüber.
Eine Gruppe von Praktikanten arbeitete an einem Rollcontainer, für alle die solche nicht kennen ein Bild mit einem ähnlichen:
(Bild von der BGHW)
Die Platten am "Boden" des Containers gibt es auch noch lose und können also beliebig eingefügt werden, falls besonders schwere oder auch leichte und zerbrechliche Sachen transportiert werden, die mehr Sicherheit brauchen. Jedenfalls hat diese "Zwischenplatte" Löcher. Und einer der Praktikanten konnte diesen nicht widerstehen und steckte einfach mal seinen Mittelfinger rein aber..... der ging nicht mehr raus. Er steckte einfach fest :D Und keiner bekam ihn da wieder raus, es ging durch den ganzen Laden, zuerst zur Metzgerei wo man versuchte mit einem Messer die Platte aufzuschneiden, aber nichts hilf. Und der Praktikant musste überall mit der Platte hin. Als man sich nicht mehr zu helfen wusste mussten sie dann tatsächlich in eine nahegelegene Artpraxis wo ein Arzt den Finger dann fachmännisch befreite :D Die Geschichte hängt ihm bis heute nach und zum Glück für ihn ist sein Praktikum mittlerweile beendet- aber über die Fotos und Videos die die Kollegen natürlich pflichtbewusst machten lachen wir bis heute.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Mikrowellen-Terrine
Eine Kollegin erzählte mir letztens, dass es bei uns mal zwei Praktikanten gab, die in der Pause eine 5-Minuten-Terrine essen wollten. Eigentlich nichts ungewöhnliches, bei uns ernähren sich fast alle in den Pausen dermaßen ungesund, wäre also nicht weiter erwähnenswert. Aber die beiden jungen Herren haben anscheinend noch nie eine solche Terrine gegessen, oder jedenfalls nicht selbst "zubereitet", denn die beiden haben den Plastikbehälter einfach mal in die Mikrowelle gesteckt!! :D Der ganze Pausenraum roch abartig nach verbrannter Verpackung und essen konnten sie die beiden wohl auch nicht. Ich empfehle für nächstes mal ein belegtes Brötchen ;)
Montag, 11. Oktober 2010
Werbung in Geschäften ist weniger störend
KLICK!
(...)"Werbung in Geschäften wird nur von 17 Prozent der Teilnehmer als störend empfunden. Noch weniger störend empfinden die Befragten hierzulande nur die Werbung mit Produktproben (14 Prozent)" (...)
Die Kassierer sehen das bestimmt ein bisschen anders.. Ich kann die Werbedurchsagen in unserem Markt nämlich nach dem dritten Mal schon nicht mehr hören. Und ein Kollege von mir war letztens völlig besessen davon jetzt sofort einen gewissen Softdrink zu trinken und musste den unbedingt kaufen. Als die penetrante Werbedurchsage ertönte wusste ich warum. Soviel zur Manipulation durch Werbung ;)
Dienstag, 25. Mai 2010
Blöde Kollegen statt blöde Kunden
entgegenbrachte hat mich dermaßen aufgeregt dass ich es einfach hier festhalten muss. Es war einer der betriebreichen Tage vor Ostern und dementsprechend wusste ich schon nicht mehr wo mir der Kopf stand. Eine Kundin hatte an meiner Kasse blaue und gelbe Pflaumen gekauft, die ich aber für Pflaumen und Aprikosen hielt. Sieht sich auch wirklich ähnlich. Hätte ich vielleicht wissen können aber Fehler sind ja nur menschlich. Das sah meine mir sowieso nicht besonders sympathische Kollegin aber anders, als sie mit der Kundin im Schlepptau an meine Kasse kam. Sie hielt mir die Obsttüte mit den Pflaumen vor und fuhr mich an:
"Was ist das????"
- Aprikosen?!
"Was ist das??"
- A-P-R-I-K-O-S-E-N?!
Sie genoß es offensichtlich vor den wartenden Kunden meine "Dummheit" zu demonstrieren und hackte weiter darauf rum dass ich dachte, es wären Aprikosen.
"Das sind gelbe Pflaumen" klärte sie mich endlich auf.
"Du hast die falsch abgerechnet".
Sowas aber auch! Was für eine unbeschreibliche Dummheit von mir.Ich war zu dem Zeitpunkt schon echt sauer. Habe der Kundin dann ihre blöden Pflaumen berechnet und weiter kassiert. Wenigstens hatten die zwei jungen Kerle dahinter Humor, als ich dem einen nämlich einen Apfel abwog sagte der nur trocken "einmal Kürbis" und erzählte, dass er nie von gelben Pflaumen gehört hatte. Wie gesagt,ich hätte das wohl wissen müssen aber sowas kann ja mal passieren. Danach habe ich der Kollegin übrigens gesagt was für eine Unverschämheit sie sich da geleistet hat und dass sie mich gerne belehren kann,aber nicht in diesem Tonfall und vor allem nicht vor den Kunden. Zu schade, dass sie sowieso bald in Rente geht.