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Dienstag, 30. Juli 2013

Kleinigkeiten die einen immer wieder ärgern...

...wenn der Kunde mir einen Schein zum bezahlen gibt und danach noch in seinem Kleingeldfach wühlt. Wenn ich dann darauf warte dass man mir noch Münzen gibt blafft der Kunde mich an:

"Ich hab nichts!"

Passiert öfter als man denkt. Also bitte kramt nicht im Kleingeld oder zählt euren Bargeldbestand wenn der Bezahlvorgang noch läuft ;)


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Mittwoch, 15. Mai 2013

5 Euro

Seit ungefähr 2 Wochen gibt es bekanntlich den neuen 5-Euro-Schein. Und obwohl das eigentlich keine große Sache sein sollte sorgt der Schein irgendwie für große Aufregung.

Am Tag der Einführung hatte ich zufällig Schicht und vor meiner Kasse standen zwei kleine Jungs die mich aufgeregt fragten ob ich schon einen neuen Schein da hätte. Hatte ich nicht und die beiden verließen enttäuscht den Laden.

Nach ein paar Tagen waren dann schon mehr Scheine im Umlauf. Also führte ich mit jedem Kunden ein Gespräch darüber, dass der neue Schein aber "nicht schön ist" oder die Neueinführung "sowieso unnötig" ist und dass er "aussieht wie Spielzeuggeld."

Auch ok. Aber dann gab es noch die Kunden, die so taten als würde ich sie übers Ohr hauen wollen. Ich bin ehrlich: ich wollte die Scheine bei der Kassenabrechnung nicht in meiner Kasse haben (die Geldwaage erkennt die nämlich noch nicht so gut) und habe deshalb so viele wie möglich an die Kunden wieder ausgegeben. Eine Frau schien aber nicht so viel Vertrauen zu haben und fragte mich beinah angewidert:

"Was ist DAS denn?"

- "Das ist der neue 5-Euro-Schein, den gibt es jetzt seit ungefähr einer Woche."

"Das habe ich ja gar nicht mitbekommen."

Zweifelnd schaute sie mich an, als wäre es meine Aufgabe gewesen sie persönlich darüber zu informieren.

- "Sie werden die alten Scheine bald gar nicht mehr zu Gesicht bekommen."

Sie starrte immer noch irritiert auf das Stück Papier in ihrer Hand.

"Na wenn Sie das sagen. Dann will ich Ihnen mal glauben."


Soviel Kundenvertrauen rührt einen doch zu Tränen. Ich bin dann dazu übergangen den Kunden zu erzählen dass ich mal meinen neuen Farbdrucker ausprobieren wollte. Von der Kasse allein wird man nämlich nicht reich ;)



Bild von t-online.de


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Montag, 6. August 2012

Die Warteschlangen-Theorie

Das hat sich sicher schon jeder mal gefragt: an welcher Kasse stelle ich mich am besten an damit es schnell geht? Bzw: Warum stehe ich immer an der Kasse an der es am längsten dauert? Wenn man nicht wie ich den Vorteil hat, einfach zu wissen welche Kollegen am schnellsten sind, hat man da schnell ein Problem. Während die meisten älteren Leute es lieber mögen wenn man langsam und bedächtig vor sich hinscannt, gibt es doch einige, die in Eile sind und so schnell wie möglich wieder von der Kasse weg möchten. Es ist ein Mysterium, mit dem sich auch schon der Spiegel beschäftigt hat (hier) und das in einigen Foren heiß diskutiert wird (hier).
Im Artikel des Spiegel wird schon recht gut erklärt: meist ist es Zufall. Selbst die schnellste Kassiererin kann aufgehalten werden, wenn der Code eines Artikels nicht scannbar ist oder sie plötzlich einen Storno machen muss.
Allerdings gibt es doch ein paar kleine Tricks mit denen es manchmal doch funktioniert, die schnellere Kasse auszuwählen.

Entgegen des weitverbreiteten Glaubens ist es meiner Meinung nach klug, sich hinter jemanden mit einem großen Einkauf anzustellen. Denn in der Regel dauert der Bezahlvorgang am längsten. Daran kann auch die Kassiererin nichts ändern. Das ewige Geldbörse suchen und Kleingeld hervorkramen nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Auch wenn dem Kunden das Bezahlen mit EC-Karte meist länger erscheint, geht es für gewöhnlich doch schneller als das Zahlen mit Bargeld. Wenn man also keine Kassiererin erwischt, bei der beim Scannen Gefahr besteht dass sie einschläft, hat man hinter einem Großeinkauf schon mal gute Chancen. Aber Obacht: der Bezahlvorgang verläuft teilweise auch nach Kundentypen. Meiner Erfahrung nach brauchen ältere Menschen am längsten, gefolgt von Müttern und Kindern (die haben nämlich meist gerade ihre Spardose geschlachtet). Die meisten Familien aber, haben es meist eilig, es ist stressig, die kleine Julia quengelt schon wieder und man will nur schnell raus aus dem Laden. Es wird also mit Karte oder Schein bezahlt um der Supermarkt-Hölle so schnell wie möglich zu entkommen. Dasselbe beobachte ich oft bei Männern, die alleine einkaufen. In Begleitung einer Frau kramen diese öfter nach Kleingeld oder schlimmer, reichen mir schon den Schein und dann fängt die Begleiterin an ihre Geldbörse hervorzukramen, weil sie ja noch 2 Cent klein hat. Wenn sie aber alleine sind bleibt es bei dem Schein, das Kleingeld wird ungezählt eingesteckt und sie fliehen so schnell sie können.

Zusammengefasst bedeutet das also: Mehrere kleine Einkäufe können länger dauern als ein Großer, auf die Schnelligkeit des Bezahlvorgangs hat auch die Kassiererin keinen Einfluss. Es empfiehlt sich aber oft sich hinter dem vollen Einkaufswagen einzureihen. Solange dieser nicht zu einem Rentner oder einer Mutter gehört - man stellt sich in dem Fall besser hinter die Familie oder den (Single-)Mann.

Ich übernehme für diese Klischees natürlich keine Garantie. Und am besten stellt man sich natürlich an meiner Kasse an ;)

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Mittwoch, 20. Juni 2012

Der Restaurant Pass

Es kommt gelegentlich vor, dass ein Kunde mit einem sogenannten "Lebensmittelgutschein" bezahlt. Meistens ist das ein und derselbe Kunde, der im Laden allgemein bekannt ist.

Laut der Homepage von Restaurant Pass ist dieser Gutschein eine Möglichkeit zur "Motivationssteigerung und Mitarbeiterbindung".

Er dient als:

"- clevere Alternative zur klassischen Gehaltserhöhung

- Ausgleich oder Ersatz zur Kantine

- zur Gleichstellung von Mitarbeitern, die in Filialen arbeiten

- als Prämie oder Anreiz für außerordentliche Leistungen"

Das nur als Info. Der eben erwähnte Kunde kam also mal wieder an meine Kasse und gab mir zur Bezahlung wieder eben so einen Gutschein, nicht ungewöhnlich. Das Vorgehen ist auch nicht ungewöhnlich, man betätigt die Taste "Gutschein", scannt den Code und der Betrag wird verrechnet. Aber das wollte an diesem Tag einfach nicht funktionieren. Auch nicht als ich den Gutscheincode manuell eingab. Ich rief eine Kollegin zur Hilfe, die sich das auch nicht erklären konnte und so tippte ich letztendlich den Betrag einfach mit der Hand ein.

Als die Kollegin und ich Abends meine Kasse abrechneten und ich den Gutschein vorlegte fing ein anderer anwesender Kollege plötzlich an zu lachen und löste das Rätsel: bei dem Gutschein des Kunden handelte es sich um ein Muster. Es gab wohl eine Umstellung des Layouts und in heller Schrift war quer über den Gutschein "Muster" geschrieben. Weder der Kunde, noch die Kollegin noch ich hatten dieses kleine Detail gesehen. War aber nicht weiter tragisch, beim nächsten Einkauf des Kunden klärte der Chef den Kunden auf und tauschte den "falschen" Gutschein mit einem gültigen aus. Manchmal sieht man wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht ;)

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Nicht genug Geld dabei!

Die Schicht von 20-22:00 an der Kasse ist immer ein bisschen wie Russisch Roulette. Entweder man hat viel zu viel zu tun und 2 Stunden kommen einem vor wie 5 oder man langweilt sich- aber niemals ist es einfach ein ausgeglichenes Verhältnis. Niemals so das einfach genauso viele Kunden kommen das man beschäftigt ist,aber nicht gelangweilt. Das die Zeit gut rumgeht, aber man nicht zu wenig Zeit hat. Abhängig ist das von der Jahreszeit und vor allem dem Wetter. Wenn es wie jetzt schon gegen 19:00 dunkel wird und es draußen kalt und feucht ist geht kaum einer noch freiwillig vor die Tür- im Sommer widerrum wird der abendliche Spaziergang in der lauen Sommernacht noch schnell mit einem Besuch im Supermarkt verbunden. Aber egal wie viele Kunden kommen oder nicht kommen: Ich bin da!
Ich sitze ab 20:00 (manchmal natürlich auch früher) an meiner Kasse und warte auf die Dinge die da kommen werden. Meist passiert auch nichts aufregendes (mittlerweile eher nicht bloggenswertes :) ) und ich dümpel vor mich hin.

Letztens war jedoch mal eine Kundin da die es schaffte mich kurz vor Feierabend noch ziemlich wütend zu machen. Ich bin ab 20:00 meist die einzig besetzte Kasse. Vorgegeben sind eigentlich zwei (psssst!) aber das lohnt einfach nicht und würde jetzt auch mal so eingebildet sagen dass ich auch alleine klarkomme ;) Aber dann kommt eben einer dieser Tage wo es mal nicht reicht.
Ich sitze also alleine an der Kasse, Freitagabend, Publikum gemischt, vorglühende Jugendliche, Familien die den Wochenendeinkauf machen und alte Leute die beim Mittagseinkauf noch dieses oder jenes vergessen haben. Noch komme ich zurecht, ich muss auch gestehen, manchmal mag ich den Stress. Da kommt eine Kundin mit relativ vielen Artikeln die ich ihr scanne und dann abkassieren will, Summe 48 €.

"Oh ich habe zu wenig Geld dabei, das tut mir Leid!"

sagt sie und schaut mich fragend an.

-Kein Problem, wir stornieren einfach ein paar Sachen!

Ist bis hierhin auch kein Problem. Bis die Frau dann anfängt sehr wählerisch ihren Einkauf zu begutachten und sich nicht entscheiden kann was sie zurückgehen lassen sollen.

-Am besten ein oder zwei teure Teile !

Aber sie wühlt weiter und gibt mir dann eine Packung Creme Fraiche. Ich storniere. Sie drückt mir immer mehr Miniartikel für Centpreise in die Hand.

"Ich habe nur 35 € dabei".

Also mal ehrlich: wie verrechnet man sich denn so? Wenn man 35 € dabei hat nimmt man doch keine Waren im Wert von fast 50! Unbeirrt reicht sie mir Teil für Teil so das ich ihr am Ende sage und schreibe 12 Artikel storniert habe bis wir endlich bei 35€ angekommen sind.

Und normalerweise hätte mich das vielleicht nur ein bisschen geärgert aber in der Zwischenzeit haben sich hinter ihr natürlich all die anderen Kunden angesammelt- denn die kommen immer alle auf einmal und nie nacheinander. Und die werden ungeduldig, haben ja jetzt schließlich Wochenende und die da an der Kasse (ich, nicht die Kundin) könnte ja auch mal schneller machen. Also bin ich hektisch und die folgenden Kunden genervt und ungeduldig.

Merke: Immer genug Geld mitnehmen! :)
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Sonntag, 16. Mai 2010

Kleinigkeiten,die einen immer wieder ärgern (mal wieder)

Wir haben neben den Einkaufswägen noch kleine Körbe, die die Kunden zum einkaufen verwenden können. Eine wirklich tolle Sache, denn jetzt lassen die Kunden überall die Körbe liegen und man verbringt viel Zeit damit, die an den seltsamsten Stellen wieder einzusammeln. Durch besagte Körbe hat sich für mich eine neue "Kleinigkeit die mich furchtbar aufregt" ergeben- wenn Leute den Korb nicht selbst ausräumen. Sie stellen den Korb einfach aufs Band und warten. Und ich muss dass dann machen. Wenn es sich bei dem Kunden um eine ältere Person handelt die körperlich nicht mehr so fit ist, ist
das kein Problem. Aber von allen anderen fühle ich mich wirklich herablassend behandelt und habe nicht übel Lust, sie darauf hinzuweisen, dass ich als Kassiererin
angestellt bin, nicht als Korbausräumerin.
Außerdem dauert der Kassiervorgang dadurch viel viel länger, was dann die anderen Kunden widerrum dazu bringt ungeduldig und genervt zu sein. Hat also wirklich niemand was von.
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Donnerstag, 22. April 2010

Die großartigste Erfindung der Menschheit

Widmen wir uns heute der meiner Meinung nach großartigsten Erfindung seit der Glühbirne. Eine innovative, unvergleichbare, revolutionäre und weltverändernde Erfindung. Sie bereichert das Leben ungemein, ist eine Stütze und Hilfe im Alltag und erhellt jedes Gemüt.
Es ist doch klar wovon ich spreche?
-> Dem Warentrenner
(auch Warentrennstab, -trennholz, -teiler, -separator, Kassentrenner,
Kundentrenner, -trennstab, -trennholz etc)


Ach was ist er doch wundervoll.
Nur traurig, dass sonst niemand diese wahnsinnig tolle Erfindung zu schätzen weiß. Manch einer versucht den Warentrenner durch seine Hand zu ersetzen und hält diese schützend vor seine Waren. Dabei müsste er das doch gar nicht. Denn dafür ist der Warentrenner ja da. Oder ein anderer weigert sich einfach die Hilfe des Warentrenners
anzunehmen und erwartet von der Kassiererin, dass sie weiß wann der eine Einkauf beginnt und der andere aufhört.

Also bitte, ehrt den Warentrenner. Zeigt ihm den Respekt den er verdient. Er kann ein guter Freund sein. Er ist einem stets zu Diensten und wirklich immer da.

:)


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Samstag, 10. April 2010

Kleinigkeiten,die einen immer wieder ärgern

Da ich im Moment mal wieder ein bissche Urlaub habe kann ich nicht viel Neues berichten, daher gibt es nun die "Kleinigkeiten die mich furchtbar aufregen" zum 7363538. Mal oder:

Wie man sich an einer Kasse am besten nicht verhält.

Kassierer mögen es nicht wenn:

- Scheine total geknickt oder einfach zusammengedrückt sind

- Wenn sie einem lieblos hingeworfen werden

- Wenn sie aufs Band gelegt werden oder

- Direkt auf die Ware

- Wenn am Kleingeld das vorher aus der Hosentasche gekramt wurde Fussel oder ähnliches kleben

- Wenn das ganze Kleingeld vorher in der Hand schön warmgehalten wurde und jetzt ganz besonders angenehm an der Hand klebt


Ganz besonders das hinwerfen des Geldes macht mich wahnsinnig. Ich fühle mich dann wie eine Stripperin an der Stange die sich nach dem Geld das ihr zugeworfen wurde bückt- na gut das ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Aber erstens halte ich den Kunden meist freundlich meine Hand entgegen und zweitens haben wir vor der Kasse eine kleine Ablage auf die man das Geld bequem legen kann. Wieso also wird es hingeschmissen, so dass ich mich verrenken muss um überhaupt dranzukommen?
Wieso, wieso, wieso???
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Samstag, 3. April 2010

Ein kleines Rätsel

Heute mal ein kleines Rätsel:

Sie gehen in einen Supermarkt. Sie suchen zusammen was sie brauchen und gehen an eine Kasse. Dort sitzt eine junge Frau, sie trägt den Kittel des Betriebs und an der Kasse befindet sich kein "Geschlossen" Schild.
Was macht diese Frau also dort?

Ich weiß es natürlich. Die Menschen offensichtlich nicht. Denn dann kommt eine Kundin und fragt doch tatsächlich:
"Kassieren Sie?"

-Nein, ich halte den Stuhl für eine Kollegin warm.
-Nein, ich trage die Uniform nur so gerne in meiner Freizeit.
-Nein, ich wollte einfach nur mal gucken wie es sich anfühlt
hinter einer Kasse zu sitzen.
-Nein, ich sitze hier nur um Kunden zu ärgern die davon ausgehen,
das die Kasse tatsächlich geöffnet ist.

Und die Frage hört man als Kassiererin immer und immer wieder in verschiedenen Ausführungen:

"Sind sie offen?"
- Ich nicht,die Kasse schon.

"Ist die Kasse offen?"
- Steht doch nirgendwo geschlossen.
- Wieso säße ich sonst hier rum?

Man kann doch wohl annehmen, dass ich nicht ohne Grund oder aus purer Langeweile dort sitze. Oder bin ich die einzige die das für völlig offensichtlich hält?
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Dienstag, 30. März 2010

Kleinigkeiten,die einen immer wieder ärgern

Hat noch jemand Lust auf "Kleinigkeiten die mich furchtbar aufregen"?

Vielen Kunden gehen, bevor sie im Laden einkaufen, zur Bäckerfiliale im Haus. Das diese beiden Betriebe aber nicht zusammen gehören müsste doch allen klar sein.
Trotzdem kommen immer wieder Kunden an die Kasse und informieren mich, dass sie die Brötchen bereits bezahlt haben. Na wie sollte ich die auch über die Kasse ziehen?
Oder sie legen sie einfach mit aufs Band (das kann ich ja leiden...) und fragen dann besorgt "Aber sie haben das Brot jetzt doch nicht berechnet, das haben wir schon bezahlt".
Ach? Wirklich?
Natürlich ist mir das bewusst, ich könnte die noch nichtmal kassieren wenn ich wollte und beide Filialen haben nichts, aber auch gar nichts, miteinander zu tun.
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Donnerstag, 25. März 2010

Kleinigkeiten,die einen immer wieder ärgern Part 3

Mit den "Kleinigkeiten die mich furchtbar aufregen" könnte ich eigentlich ewig weitermachen.
Dazu gehört, dass einige Kunden ihre Waren mal eben an meiner Kasse ablegen und dann nochmal in den Laden rennen. Wenn aber mehrere Kunden dastehen sehe ich ja nicht zu wem was gehört und kassiere natürlich. So wie heute. Dem Mann der an der Kasse stand gehörten aber nur die Sachen dahinter und ich musste also warten. Dann kam in völliger Gelassenheit eine Frau mittleren Alters an die Kasse, suchte ihre Ware und sagte dann vorwurfsvoll :

"Haben sie etwa schon kassiert?"

Na was soll ich denn sonst mit den Sachen auf meinem Kassenband machen, sie essen??? Ich war echt perplex über die Dreistheit mit der sie mir das sagte. Aber ich bin natürlich schuld, hätte ich ja wissen müssen und schließlich gibt es ja auch keinen besseren Ablageplatz als das Band der einzig offenen Kasse.
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Dienstag, 23. März 2010

Jeden Tag ein neuer Brüller

"Das ist auch immer wieder dasselbe hier!!!"

???

"Na rein kommt man hier umsonst aber beim rausgehen muss man immer bezahlen!"

Haha.
Was ein Brüller.
Was ich ihm anrechnen muss ist, dass ich den tatsächlich noch nie gehört habe.
Aber anstatt sich mit meinem höflichen Lachen zufrieden zu geben musste seine Frau noch einen draufsetzen.

"Und wenn ich irgendwann mal mein Portemoinee vergesse....dann singe ich einfach!"

Erneutes Gelächter. Und ich mache mal wieder einen Strich auf meiner imaginären Strichliste der schlechten Witze.
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Donnerstag, 18. März 2010

Kleinigkeiten,die einen immer wieder ärgern Part 2

Ein weiterer Fall aus der Kategorie "Kleinigkeiten die mich furchtbar aufregen" ist, wenn Kunden an der Kasse so beschäftigt sind, sich zu unterhalten, dass sie weder meine Begrüßung noch das Ende des Kassierevorgangs mitkriegen und mich und die anderen Kunden warten lassen.
Ich finde es extrem unhöflich wenn jemand an der Kasse telefoniert, wenn er es aber noch schafft kurz auf mein "Guten Tag" zu antworten kann ich auch damit leben.

Oft treffen sich an der Kasse auch alte Bekannte, die natürlich ein ausgiebiges Schwätzchen halten müssen, vielleicht wusste Frau Mayer ja noch nicht das Frau Müller so schwer die Grippe hat und Frau Schmitts Tochter jetzt auf dem Gymnasium ist und der Hund von Frau Bauer gestorben ist. Zeit und Raum wird vergessen und ich rede ins Nichts.

Bei einer Kundin hat mich das letzte Woche aber wirklich sehr geärgert. Ich wurde von ihr natürlich völlig ignoriert, nachdem sie Frau xyz getroffen hat. Ich kassiere sie ab, irgendwann lässt sie sich auch dazu herab zu bezahlen und sie geht weg. Ich kassiere also die nächsten Kunden als sie plötzlich wieder an meiner
Kasse steht und eine Tüte mit Clementinen hochhält:

"Die waren nicht von hier, die hab ich beim Türken gekauft, das hätte ich wohl sagen sollen."


Ja. Das hätten sie sagen sollen. Wären sie nicht zu beschäftigt gewesen über Belanglosigkeiten des Lebens zu philosophieren. Ihr Geld hat sie natürlich
zurück bekommen- da konnte sie mich dann plötzlich wieder beachten.
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Dienstag, 16. März 2010

Kleinigkeiten,die einen immer wieder ärgern

Es gibt Kleinigkeiten, die mir an der Kasse ständig passieren und die es immer wieder schaffen mich zu ärgern. Dinge, bei denen andere wahrscheinlich nicht verstehen, wieso mich eine solche Kleinigkeit so aufregen kann, aber wenn man die selbe Sache von gefühlten 1000 Kunden am Tag hört, nervt es einfach.

Dazu gehört folgendes:
Kunde kommt, ich kassiere, soundsoviel Euro bitte. Und wie so oft bekomme ich dann eine Handvoll Kleingeld gereicht, die der Kunde vorher meist umständlich gezählt hat. (Ich werde nie verstehen wieso es so schwierig ist das Kleingeld aus dem Portemoinee zu nehmen)

Und dann kommt er, der Satz den ich hasse.

"Zählen sie nochmal nach."

Wie gesagt, versteht wahrscheinlich niemand. Aber diese Kunden halten mich wohl entweder für doof oder extrem naiv. Denn natürlich muss ich nochmal zählen und darf dem Kunden nicht blind vertrauen, wieso muss man das also extra nochmal hinzufügen und so tun als wäre ich eine unfähige dumme Nuss?

Ich würde ja nie einem Kunden gegenüber was sagen, es meint ja auch (wahrscheinlich/hoffentlich) niemand von ihnen wirklich böse, aber mich regt es trotzdem auf.
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Montag, 15. März 2010

Einmal die EC-Karte und die Pin bitte!

Wie ich in diesem Post schon erwähnte, hatte ich mal ein ähnliches Erlebnis wie die Kassiererin, die einen Kunden mit "Guten Tag" grüßte, anstatt ihn zum unterschreiben zu bitten.

Mir ist das etwas anders, aber nicht weniger verwirrend passiert.
Das kassieren wird allgemein wirklich stark unterschätzt- habe ich früher selbst. Aber wenn man erstmal drei Stunden durchgehend an der Kasse gesessen hat, kommt man in eine Art Trance. Das Gehirn schaltet ab, nach all dem "Guten Tag- 3,80 bitte - Dankeschön- Auf Wiedersehen". Ich bemerke immer, dass ich eindeutig zu lange gesessen habe wenn ich die Beträge nicht mehr vernünftig vorlesen kann und immer Zahlendreher habe. Da wird aus 16,87 dann 16,78, oder aus 10,03 wird 13,10.

An besagtem Tag aber, war mein Gehirn voll schon ganz abgeschaltet und wartete auf den Feierabend. Ein Kunde wollte seinen Einkauf mit EC Karte bezahlen, dann muss er entweder seine Geheimzahl eingeben oder der Drucker spuckt mir einen langen Kassenzettel aus auf dem der Kunde unterschreiben muss. In diesem Fall ist zweiteres passiert. Und ich lege dem Kunden Zettel udn Stift mit folgenden Worten hin:

" Einmal die Pin bitte"

Er guckt mich an, fängt an zu lachen und ich begreife was ich da gesagt habe.

"Das ist ja mal ein guter Trick"

Immerhin hat er es mir Humor genommen.
Und die PIN würde mir ohne Karte ja leider sowieso nichts bringen.
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Montag, 1. März 2010

Man kann nicht jeden mögen...

Zwischen all meinen Lieblingskunden, Stammkunden und solchen, die einem kaum im Gedächtnis bleiben gibt es auch welche, bei denen ich schon seufzen muss, wenn ich sie nur von Weitem sehe. Ungeliebte Kunden, immer wieder unfreundliche Kunden.

So wie auch eine kleine russische Familie, die eigentlich jeden Tag mit ihrer unangenehmen Art den Laden besuchen.

Sie, etwa 35-40, etwas dicker und ihr Mann,sehr dürr, reden konsequent auf russisch, ebenso ihre kleine unsympathische Tochter. Obwohl ich Ihn bisher eigentlich nur selten hab sprechen hören, Sie hat eindeutig die Hosen an. Und da Sie so beschäftigt damit ist ihren Mann anzublaffen, findet sie auch nicht die Zeit kurz auf mein "Guten Tag" zur Begrüßung zu antworten. So weit, so gut.
Letzte Woche hatte ich mal wieder die Ehre die Familie an meiner Kasse begrüßen zu dürfen. Meist bringe ich dann alles schnell hinter mich,damit ich die drei so schnell wie möglich wieder los bin.
So auch an diesem Tag. Und als ich danach längst beim nächsten Kunden war, blaffte die Mutter mich an:

"Ich will Punkte!!"

Na wer würde auf eine so freundliche Bitte nicht sofort eingehen?
Mit den allseits beliebten Sammelmärken oder auch Treuepunkten verhält es sich so: Pro 5 Euro Einkauf gibt es ein solches Märkchen. Und hier war der Moment meiner kleinen persönlichen Rache gekommen- denn witzigerweise war der Einkaufswert der Familie genau 14,99. Auch auf dem Kasselzettel steht dann geschrieben: "Sie bekommen 2 Treuepunkt(e)". In der Regel gebe ich den netten Kunden dann natürlich ein weiteres Märkchen- diesmal nicht. Mit einem süffisanten Lächeln überreiche ich der blöden Kundin zwei Märkchen.
Sie guckt irritiert. Ich stelle mich schon auf eine Diskussion ein. Gesagt hat sie aber nichts. Sich nur aufgeregt mit ihrem Mann unterhalten. Natürlich auf russisch. Jetzt muss ich nur noch lernen was "blöde Kuh" auf russisch heißt. Vielleicht können wir uns dann ja nächstes mal sogar ein bisschen unterhalten. Dabei würde mir ein "Guten Tag" eigentlich schon völlig reichen..
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