Sonntag, 23. Dezember 2012

Millionenpfand

Hach ja, die lieben Kollegen. Auch wenn ich manche Geschehnisse nicht vor Ort mitbekomme wird mir doch einiges erzählt. Gestern berichtete mir dann ein Kollege von einem Erlebnis mit einer neuen Aushilfe. Der arbeitet seit ungefähr zwei Monaten bei uns und wird hauptsächlich im Getränkeshop eingesetzt. Nach Ende seiner Schicht hat er dann, wie man das eben so macht, seine Kasse abgerechnet.
Bei dieser Abrechnung wird dann auch immer ein Beleg über die angenommenen Pfandflaschen eingereicht. Dieser zeigt, wie viel Pfand während seiner Schicht verbucht wurde.
Der Kollege hat aber anstatt den Tagesbon auszudrucken einen Bon über eine wesentlich größere Summe gedruckt. Wir vermuten, dass es der Abschluss für das ganze Jahr war. Jedenfalls hatte er darauf eine angenommene Menge von ca. 12 Millionen Pfandflaschen. Da wurde selbst er stutzig.

"Also ich glaub nicht dass ich heute so viel angenommen habe. Obwohl... könnte eigentlich sein, heute war schon viel los."


Manchmal geht die tatsächliche Arbeitsleistung doch mit der eigenen Einschätzung auseinander ;)
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Kommentare:

  1. Da würd ich bei dem netten Herrn aber mal die Taschen kontrollieren, das stinkt doch arg nach Betrug!

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    1. Wieso das? Er hat sich das ja nicht auszahlen lassen, es war lediglich die Statistik der Pfandeinzahlungen auf einem Zettel. Und da hatte er statt der seiner Schicht die des Jahres abgegeben.

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