Sonntag, 27. Mai 2012

198 Euro haben oder nicht haben

Von einem Kollegen habe ich gehört, wie es einer neuen Kollegin an einem ihrer ersten Tage ergangen ist. An unseren Kassen kann man bei dem Einkauf eines Mindestwertes und der Zahlung mit EC-Karte noch Geld abheben. Davon wollte eine Kundin bei der Kollegin Gebrauch machen. Sie wollte 200,00 Euro ausgezahlt bekommen, was die Kollegin natürlich auch tat. Das Problem: eingetippt hatte sie 2,00 Euro. Der Kundin wurden also 2 Euro vom Konto abgezogen und sie hat 198 Euro quasi geschenkt bekommen. Tat mir natürlich wahnsinnig Leid für die "Neue", die bei einer ihrer ersten Abrechnungen erstmal 198 Euro Minus in der Kasse hatte. Glück für Sie: sie konnten bei der Abrechnung ermitteln woran es lag! Und: dem Chef war die Kundin bekannt. Er konnte ihre Nummer ermitteln und das Geld von ihr zurück bekommen. Glück gehabt. Ist nicht unbedingt der beste Einstieg in einen neuen Job ;) Sowas passiert einem "alten Hasen" wie mir eher nicht mehr. Obwohl man mit den Nullen wirklich schwer aufpassen muss, das wäre mir nämlich auch öfter schon fast passiert, wenn man zu schnell auf die Tasten haut und nicht aufpasst.
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Kommentare:

  1. Aber hat deine Kollegin nicht noch einen Fehler gemacht? Ab einem Betrag von 20 Euro ist das Abheben vom Bargeld möglich. Dann kann die Differenz bis 200 Euro ausgezahlt werden. Also maximal 180 Euro. Oder habe ich das falsch in Erinnerung?

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  2. Nein, sie kann 200€ abheben. Wenn sie für 20€ kauft kann sie noch 200€ abheben. Es werden also insgesamt 220€ abgebucht.
    Sie kann auch für 200€ kaufen und 200€ abheben. Es werden also dann vom Konto 400€ abgebucht.

    Kurzgefasst: maximal 200€ ab einem Einkaufswert von 20€ bei EC Kartenzahlung. Ist ja logisch.

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  3. Danke Jenz, hätte es nicht besser sagen können :)

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  4. Sollten lieber mal ihren Job mit Gewissen machen.
    Ich meine "wenn man zu schnell auf die Tasten haut"?
    Zum Glück wurden nur 2,00€ und nicht 20.000€ abgebucht.

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  5. 20.000 € wären ja zum Glück nicht möglich gewesen, wie Jenz oben schon erklärt hat liegt das Limit bei 200 €.
    Und zu ihrer Verteidigung, sie ist noch sehr neu und da hat es mehr mit Unwissenheit als Gewissen zu tun. Es ist ja auch alles gut ausgegangen :)

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  6. Was wäre gewesen wenn die Kundin auf Stur geschalten hätte? Ist sie rein rechtlich (nicht Moralisch, das ist denk ich klar) verpflichtet gewesen das Geld zurückzugeben?

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