Mittwoch, 14. November 2012

Callcenter-Trainer

Beim "Süddeutsche Zeitung Magazin" habe ich ein älteres, aber sehr interessantes Interview mit einem Callcenter-Trainer gefunden. Das ist ein Job den ich wahrscheinlich nicht machen könnte. Auch wenn es an der Kasse mal knallt: die meisten Kunden reißen sich noch etwas zusammen. Im Interview erklärt Andreas Brunner das sehr treffend: am Telefon fühlt der Anrufer sich sicher, sitzt meistens Zuhause auf der Couch. In der Öffentlichkeit hält man sich doch noch ein bisschen an die angemessenen Umgangsformen... meistens jedenfalls ;)
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Kommentare:

  1. vor dem medizinstudium habe ich VOLLZEIT im call center gearbeitet. NIE nie nie wieder. da geh ich lieber klos putzen.

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  2. Das Problem ist ja auch umgekehrt: Wenn ich an der Kasse 1x "Nein, danke!" sage, werde ich (zumindest meist) verstanden.

    Wenn ich wieder mal ein CallCenter in der Leitung habe - und der arme Angestelle dort seine Liste mit mir durcharbeiten muss - wird auf jedes "Nein, danke!" mit "Aber überlegen Sie doch mal, wie schön das auch für Ihre Familie ist... und für die Nachbarn!" geantwortet. Beim dritten "NEIN, BRAUCH ICH NICHT!" verliere ich dann meist auch die Geduld. Ich spreche deutsch, ich spreche klar und deutlich... und ich habe immer den Verdacht, dass im CallCenter-Handbuch steht: "Wenn ein Angerufener ´nein´sagt, meint er ´ja´!" Die Chef da sollen mal die "Emma" lesen...

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